Fluweelengrotte

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Die Fluweelengrotte, jenes Gängelabyrinth unter der Ruine, ist mit der reichen Geschichte der ehemaligen Festung eng verwoben. Die Entstehung der Fluweelengrotte reicht vermutlich in das 11. oder 12. Jahrhundert zurück.

Labyrinth durch Mergelabbau
Damals wurde nämlich Mergel von den so genannten ‘Blokbrekers’ (Blöckebrechern) in der Höhle abgebaut, den man als Baumaterial für unter anderem Burg Valkenburg benötigte. In der Folge dieses Mergelabbaus bildete sich ein ausgedehntes Labyrinth aus uralten, bizarren Gängen.

Fluchtgänge
Die erst im Jahr 1937 entdeckten geheimen Fluchtgänge ermöglichten es Rittern und deren Kriegsknechten, die von Truppen belagerte Burg unauffällig zu verlassen und dem Feind in den Rücken zu fallen oder sich heimlich zu bevorraten. So weiß eine der Legenden von Brabantern zu berichten, die es einfach nicht verstehen konnten, dass auf der Burg nach einer langen Belagerungsperiode immer noch gefeiert wurde. Sie wussten nämlich nicht, dass die Truppen über besagte Fluchtgänge mit allem Nötigen versorgt wurden … und zwar aus Brabant, wo nämlich die Belagerer bei ihrer Rückkehr feststellen mussten, dass ihre Ländereien geplündert worden waren!

Geheimnisse
Die Fluweelengrotte birgt zahlreiche Geheimnisse und einen wahren Schatz an beeindruckenden Wandmalereien, Inschriften, seltsamen, in die weiche Mergelwand eingeschlagenen Skulpturen sowie eine romantische Kapelle, die aus der französischen Regierungszeit datiert (18. Jahrhundert). Während des Zweiten Weltkriegs, zu Zeiten der deutschen Besatzung, diente die Grotte den Bewohnern von Valkenburg und amerikanischen Truppen als Zufluchtsort.

Kühl und warm
Im Sommer wunderbar kühl und im Winter angenehm warm, in der Fluweelengrotte (Samtgrotte) herrscht nämlich eine ständige Temperatur von 12°C. Denken Sie bei Ihrer Kleiderwahl daran.

Klicken Sie hier für Eintrittspreise und hier für Öffnungszeiten.

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